By Marius Nickel

Angst ist so alt wie die Menschheit. Doch Angstst?rungen, wie Panikattacken und Phobien nehmen stetig zu. quick jeder Zehnte ist betroffen, die Dunkelziffer liegt viel h?her. ?bersichtlich pr?sentiert der Autor Basiswissen zum Ph?nomen Angst f?r Allgemeinmediziner, interessierte Fach?rzte sowie Psychotherapeuten. Die ausf?hrlichen Diagnostik- und Therapieleitlinien und konkreten Anleitungen zur (Differenzial)diagnostik eignen sich perfect f?r den Einsatz in der t?glichen Praxis. Plus: sinnvolle Therapiema?nahmen, Psychopharmakologie, psychotherapeutische Interventionen, Komplikationsmanagement, station?re Therapie und Rehabilitation.

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Migrations- und Integrationsprozesse in Europa: Vergemeinschaftung oder nationalstaatliche Lösungswege?

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Dieses Problem wird in der Fachliteratur (Marten und Barlow, 1993) als Äquivalenzparadoxon diskutiert: Q Jede Therapierichtung aktiviert nicht nur die beabsichtigten Wirkfaktoren, sondern auch unbeabsichtigt jene, die von der Theorie nicht explizit berücksichtigt werden. Q Nicht alle Wirkfaktoren werden von jeder Therapierichtung gleichermaßen aktiviert. Q Deshalb profitieren unterschiedliche Patienten von unterschiedlichen Therapieformen (Frage der differenzierten Indikation). Q Der ideale Therapeut vermag poten ziell alle Wirkfaktoren zu aktivieren und seine Strategien an den individuellen Fall anzupassen.

3 Psychodynamische Behandlung Freud (1919) wies schon frühzeitig darauf hin, dass man eine Phobie mit dem psychoanalytischen Standardsetting nur dann erfolgreich behandeln kann, wenn man den technischen Parameter einführt, den Patienten aktiv dazu zu motivieren, sich ängstigenden Situationen oder Objekten zu stellen und dabei von ihm wahrgenommene Gefühlen und Phantasien in der Analysestunde zu besprechen. Diese klinische Empfehlung Freuds ist lange Zeit von der großen Mehrzahl von Psychoanalytikern nicht aufgegriffen worden.

Sie ist leicht erlernbar und zeigt dauerhafte Wirkungen. Durch häufig wiederholte, individuell gestufte Konfrontation mit der konkreten (in vivo) Angstsituation setzt sich der Patient mit ihr ganz aktiv auseinander. In der Folge kommt es zur Habituierung der Angstsituation. Wichtig ist, dass die Exposition von Anfang an alleine durchgeführt wird, so dass sich die Patienten an ein eigenständiges Risikoverhalten gewöhnen. Ohne kognitive Vorbereitung ist jedoch eine Konfrontation nicht möglich. Begonnen wird mit einer leichten, selbstgewählten Situation.

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