By Martin Heidegger

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Read Online or Download Aristoteles: Metaphysik IX, 1-3: Vom Wesen und Wirklichkeit der Kraft (Sommersemester 1931) PDF

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Denn κατά κίνησιν fragen und die δΰναμις als κατά κίνησιν nehmen ist grundsätzlich verschieden vom Fragen κατά κινήσεως (Genitiv), d. h. vom Fragen, ob mit der Bewegung als solcher δύναμις etwas zu tun hat; nicht nur sofern eine beliebige δύναμις ein Bewegtes bewegt und Bewegung hervorruft; sondern ob die Bewegung als solche durch δύναμις bestimmt ist. Nehmen wir ein Beispiel, das Aristoteles oft gebraucht: W e n n ein Haus gebaut wird, ist allerlei in Bewegung, Steine und Balken schichten sich aufeinander und zum Werk zusammen, und dabei sind Kräfte und Tätigkeiten am Werk; wenn wir dieser ganzen Bewegung zusehen und dabei vorhandene Tätigkeiten und Kräfte feststellen, dann blicken wir κατά κίνησιν und nehmen so auch δυνάμεις wahr, solches, was mit dem Bewegten, in Bewegung Vorhandenen auch vorhanden ist.

Und doch — diese erste Wahrheit ist nicht die des Wesens, sondern dieses ist darin notwendig entmächtigt. ) So m u ß jetzt deutlich geworden sein: Die Gleichsetzung von TO ov und το είναι ist keine zufällige äußerliche Laune des Sprachgebrauches,sondern der erste Ausspruch der Grundfrage und Grundantwort der Philosophie. Das Seiende, was ist es, was eignet ihm und nur ihm? Antwort: das Sein. Das Seiende ist hier gemeint im Sinne von: das Seiende als ein solches. "Ov f| ov — in diesem f) ov wird gleichsam das Seiende festgenommen und festgehalten, damit n u r es selbst sich zeige und sage, wie es um es steht.

Der mittelalterlichen Theologie ist das Analogieproblem auf dem Wege über Plotin uberliefert worden, der es, schon in jener Umbiegung, in der VI. »Enneade« erörtert. Das erste und letzte πρώτον ov, πρός o τά αλλα λέγεται, was also die erste Bedeutung f u r das πολλαχώς im weiteren Sinne sei, ist dunkel. Und deshalb ist die πρώτη φιλοσοφία, das eigentliche Philosophieren in sich selbst in einem radikalen Sinne fragwürdig. Das alles ist spater beseitigt durch die These: Das Sein ist das Selbstverständlichste.

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