By Otto Neumann (auth.)

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Die Gleichstrommaschine: Ihre Theorie, Untersuchung, Konstruktion, Berechnung und Arbeitsweise. Erster Band. Theorie und Untersuchung

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Die in der Abbildung nicht eingetragenen NormalmaBe be- + JOi~F--~'r~'S 3* 36 Das Tolerieren d. Einzelmaf3e f. d. Herstellung austauschbarer Einzelteile. tragen von rechts ausgehend: Nabenbreite des Zahnrades 50, Plattendicke 15, Bunddicke 10, GuBgehausebreite 200 und die Kettenradbreite je 25. Wir tolerieren die Radnabe zu 50 + 0,1, die Plattenstarke 15 + 0,1, somit wird das betreffende Achsenende 15,1 und 0,1 Zugabe fUr 50,1 Spielraum = 65,3 MindestmaB haben und bei einer Toleranz von 0,1 wird das ToleranzmaB 65,3 + 0,1'.

Wir haben in der Arbeitsweise, welche von den StaatsWerkstatten fUr die Herstellung von Kriegsbedarf eingefiihrt ist, den besten Beweis, daB die wirtschaftlichste Fertigung austauschbarer Einzelteile nur maglich ist, wenn die vorhin besprochenen technischen Grundlagen vorhanden sind und befolgt werden. Wir brauchen auf die in den Staats-Werkstatten eingefUhrte Arbeitsweise nicht naher eingehen; sie deckt sich mit dem vorhin Gesagten fast vollstandig. Diese Arbeitsweise ist aber auch von der deutschen Industrie, welche die Herstellung von Heeresgerat ausfiihrt, zum groBten Teile iibernommen worden.

Wir haben dann im ungiinstigsten Grenzfalle, wenn das langste Achsenende 50,4 mit der kiirzesten Nabe von 50 zusammentrifft, 0,4 Spielraum und im entgegengesetzten GrenzfalIe 50,2 - 50,1 = 0,1 Luft, so daB also in jedem FaIle geniigend Spielraum fUr den Freilauf des Zahnrades verbleibt. Der im GuBgehause sitzende Teil der Achse wird genau wie im vorigen Beispiel bestimmt. n und geben eine Toleranz von + 0,2, so wird das Achsenende mindestens so lang sein miissen als das breiteste GuBgehause. also 200,2, und das PlusmaB wird dann bei einer Toleranz von + 0,1 = 200,3 oder 200,2 ± 0,1 sein.

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