By Heinz Greif

Zu den Verstandigungsmitteln des Naturwissenschaftlers und Ingenieurs gehort neben sprachlichen Mitteln zweifellos das Bild. Beide haben fur die Beschreibung naturwissen schaftlich-technischer Eigenschaften ihre Besonderheiten. Diese verstehen sich durchaus nicht von selbst und sind auch nicht Gegenstand der Aus- oder Weiterbildung. Wahrend es aber uber die Gestaltung von Fachtexten viele Anleitungen gibt, fehlt eine entsprechende Zusammenfassung fur die Bildgestaltung. Dies und die Beobachtung des Verfassers, da sowohl Studierenden als auch erfahrenen Praktikern viele der Grundlagen nicht jederzeit verfugbar sind, conflict der Grund, dieses Buch zusammenzustellen. Es sollen die Moglich keiten und Wege skizziert werden, die es erlauben, die alte Wendung, ein Bild sage mehr als tausend Worte, auch praktisch wirksam werden zu lassen. Die Perfektionierung der fotografischen Technik und die Rationalisierung selbst der Dienstleistungen, hier die quickly selbsttatige Herstellung von Papierbildern gleichbleibender Qualitiit, allerdings auch ganz gleichformiger paintings, hat einen Teil der Moglichkeiten zur individuellen Bildbearbeitung speedy in Vergessenheit geraten lassen. guy kann nicht sagen, da sie einfach uberholt seien. Vielmehr sind sie dort, wo es ernsthafte Grunde fur ihre Anwendung gibt, geeignet, den darzustellenden Bildinhalt besonders uberzeugend wiederzugeben oder die Arbeit in anderer Weise zu erleichtern. Sie sind somit, bezogen auf das angestrebte Ergebnis, durch aus rationell. Der Techniker kann sich bei der haufig auftretenden Aufgabe, einen Sachverhalt im Bild darzustellen, nur selten auf Helfer stutzen, die nicht einfach nach seiner Anweisung han deln, sondern ihn auch beraten konnen, welche der moglichen Darstellungen jeweils fur den betreffenden Zweck gunstig ist.

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Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer booklet files mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

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Grafische (technische) Filme, die wir nachfolgend des ofteren benutzen werden, sind unter anderem maBhaltig (auf Polyesterunterlage), in unterschiedlichen Dicken und auch mit mattierter Ruckseite erhaltlich. Fur die meisten unserer Anwendungen sind maBhaltige Filme nicht unbedingt notig. Wenn mehrere Filme gemeinsam kopiert werden sol len, so ist es wunschenswert, dunne Einzelfilme (0,10 mm bis 0,12 mm) zu verwenden. Sie durfen naturlich nicht mattiert sein. Fur Kontaktkopien sind nicht sensibilisierte Reprofilme zu bevorzugen.

Es ergibt oft bessere Ergebnisse, selbst bei sehr schwacher Raumbeleuchtung zu fotografieren als die ungleichmaBige Beleuchtung, zu der ein nicht hinreichender Lampenpark fUhrt, hinzunehmen (Bild 3-3). 3·3: Ausgedehnter Aufnahmegegenstand, links bei der vorhandenen, diffusen Beleuchtung, rechts mit mehreren Lampen aufgenommen Bild 46 Welche Forderungen nun sind an den Hintergrund zu stellen ? Er soll zun~chst so beschaffen sein, daB sich das Objekt gut abhebt. FUr helle Gegenst~nde wird man demnach mittelgraue bis dunkle - nur in Ausnahmef~llen ganz schwarze - HintergrUnde, fUr dunkle Objekte helle HintergrUnde w~hlen.

Gerade fur Negative mit groBem Tonumfang muB man hart arbeitende Papiere benut zen , wodurch der Verlust in dieser Arbeitsstufe besonders groB ist. (Der umgekehrte Weg, harte Negative auf weichen Papieren wiederzugeben, ist aber meist noch nachteiliger. ) Druckbilder zeigen einen noch weiter eingeschrankten Kon35 trastumfang. Die Folge der mehrfachen Reduzierung des Bildkontrastes ist, daB ein groBer Teil der im Original gestuften Bildteile nicht abgestuft, also als einheitlich weiB oder schwarz, wiedergegeben wird.

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