By Michael E Porter

Das deutsche Gesundheitssystem ist auf Kollisionskurs mit der ökonomischen Realität. Die Kosten sind hoch und steigen weiter, und Qualitätsprobleme bei den Leistungserbringern werden immer offensichtlicher. Jahrzehnte von Reformen haben diesen besorgniserregenden development kaum geändert.

Warum hat es Deutschland nicht geschafft, die Kosten- und Qualitätsprobleme zu lösen? Das heutige process ist dominiert von Partikularinteressen. Nicht Kostenkontrolle, sondern die Steigerung des Patientennutzens – definiert als Behandlungsergebnis professional ausgegebenem Euro – ist das Ziel, das alle Akteure vereinigen kann.

Dazu muss guy nicht auf die nächste Gesundheitsreform warten. giant Verbesserungen lassen sich schon heute zum Vorteil aller verwirklichen. In den zwölf Empfehlungen des Buches geht es darum, wie sich Leistungserbringer um Krankheitsbilder organisieren, wie Wettbewerb um messbare Ergebnisqualität die Norm wird, wie Krankenkassen eine aktivere Rolle in der Gesundheit ihrer Versicherten einnehmen und wie das Vergütungssystem zukünftig Exzellenz in der Versorgung einzelner Krankheitsbilder belohnen sollte. Darüber hinaus zeigen die Autoren, warum die Einbindung der Privaten Krankenversicherung in den Risikostrukturausgleich der Gesetzlichen Krankenkassen unausweichlich ist.

Wenn der Patientennutzen in den Mittelpunkt gestellt wird, entstehen Chancen für alle.

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Zweitens: Die Überlebenszeiten für Patienten ohne Chemotherapie differieren signifikant zwischen den verschiedenen Registern. Der kontinuierlichen Ergebnismessung ist es zu verdanken, dass die Einsatzrate unterstützender Chemotherapie jetzt über alle Register anzusteigen beginnt46 Die in der AOK-Studie beobachtete Heterogenität bei der Krankenhausversorgung wird durch die obligatorische externe BQS/AQUAQualitätssicherung aller Krankenhäuser bestätigt. Diese Initiative, auf deren Methoden und Ergebnisse wir in Kapitel 9 im Detail eingehen, macht deutlich, welches Ausmaß die Qualitätsprobleme in deutschen Akutkrankenhäusern haben.

Je angebotener Behandlungsleistung sind die Fallzahlen häufig nur gering. Dies ist, wie wir noch darlegen werden, ein Hauptproblem bei deutschen Leistungserbringern. 65,66 Auf diese Weise wird ein sich selbst verstärkender „Positivkreislauf“ (siehe Abbildung 11) geschaffen: Die Fallzahlen erlauben es dedizierte medizinische und nicht-medizinische Unterstützungsteams einzurichten. 67 Dedizierte Teams erleichtern die Kommunikation und ermöglichen einen schnelleren Erfahrungs- Steigende Reputation Zügigere Innovation Bessere Ergebnisse (nach Risikoadjustierung) Mehr Patienten im jeweiligen Krankheitsbild Rapider Erfahrungsaufbau Bessere Information bzw.

Nur ein Beispiel: Versucht man die Ausgaben im System zu verringern, so geht es häufig darum, Einsparungen zu erzielen bei Praxisbesuchen und bei ärztlicher Beratung oder bei Unterstützungsleistungen wie verhaltensmedizinischer oder sozialpädagogischer Betreuung, also bei Leistungen, die zu besseren Diagnose – und insbesondere Therapierergebnissen führen können und die Patienten stärker in den Behandlungsprozess einbeziehen. Deutschland war in der Vergangenheit nicht frei von derartigen Ansätzen.

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