By Achim Lang

Wirtschaftsverbände müssen sich an vielfältige Faktoren aus ihren politischen, ökonomischen und technologischen Umwelten anpassen. Achim Lang analysiert die Anpassungsprozesse deutscher, britischer und spanischer Wirtschaftssverbände im besonders dynamischen Informations- und Kommunikationssektor. Dabei werden sowohl die Lobbying- und Dienstleistungsstrategien auf der Ebene der einzelnen Wirtschaftsverbände als auch Anpassungsprozesse in den Netzwerkstrukturen der sektoralen Verbandssysteme untersucht und in Bezug zu den exogenen Faktoren gesetzt. Es zeigt sich, dass besonders die Netzwerkstrukturen einen Einfluss auf die Strategiewahl der Wirtschaftsverbände haben.

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Die Funktion eines Replikators setzt voraus, dass die Einheit eine Struktur besitzen, die langlebig genug ist, um zusätzliche Replikatoren zu produzieren. Um dagegen die Funktion eines Interaktors zu erfüllen, muss die Selektionseinheit in der Lage sein, in Beziehung zu ihrer Umwelt zu treten. Die Interaktion muss zudem differentielle Replikationsequenzen auslösen, die dazu führen, dass bestimmte Strukturen häufiger vorkommen und andere seltener (Hull 1980, 1988). Selektionsprozesse setzen nicht nur bei den Individuen oder den Genen an, sondern betreffen das gesamte ökologische System der Wechselwirkungen zwischen den Interaktoren einer Population und zwischen den Interaktoren und ihrer Umwelt.

Der Institutionalistische Ansatz schließlich beschäftigt sich mit dem Einfluss von Normen und Regeln auf das Verhalten und die Strukturen innerhalb eines Organisationsfeldes (Scott 1998). Neben den Selektionsmechanismen werden in diesen drei organisationswissenschaftlichen Ansätzen auch die verschiedenen Transmissionsmodi der kulturellen Replikation aufgegriffen. 16 In ihrem Modell der kulturellen Evolution gehen Boyd und Richerson (1985) nicht von vollständiger Information aus. Vielmehr orientieren sie sich am Konzept der Urteilsheuristiken von Tversky und Kahnemann (1974) die drei Klassen von Heuristiken anhand der Dimensionen Repräsentativität, Erhältlichkeit und Verankerung unterscheiden.

Replikation und Interaktion sind unterschiedliche Prozesse, die auch unterschiedliche Eigenschaften der Evolutionseinheiten bedingen. Die Funktion eines Replikators setzt voraus, dass die Einheit eine Struktur besitzen, die langlebig genug ist, um zusätzliche Replikatoren zu produzieren. Um dagegen die Funktion eines Interaktors zu erfüllen, muss die Selektionseinheit in der Lage sein, in Beziehung zu ihrer Umwelt zu treten. Die Interaktion muss zudem differentielle Replikationsequenzen auslösen, die dazu führen, dass bestimmte Strukturen häufiger vorkommen und andere seltener (Hull 1980, 1988).

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