By Rudolf Schäfer, Harry Brearley

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer ebook records mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Read Online or Download Die Werkzeugstähle und ihre Wärmebehandlung: Berechtigte deutsche Bearbeitung der Schrift: „The heat treatment of tool steel“ PDF

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Die Gleichstrommaschine: Ihre Theorie, Untersuchung, Konstruktion, Berechnung und Arbeitsweise. Erster Band. Theorie und Untersuchung

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49 Fehler und Bruchaussehen des Rohstahls. Die Nachteile, die bei del' Verarbeitung von Rohstahl mit Schlackeneinschl iissen, iiberhaupt fremdartigen Einlagerungen, dem Werkzeugfabrikanten erwachsen konnen, sind aus den Abb. 45 bis 48 ersichtlich. Die Abb. 45 und 46 gibt das Keimgefiige einer Stange aus Siemens-Martinstahl wieder, die zur Herstellung von im Einsatz zu hartenden Zahnradern benutzt wurde. Die grauen in del' weiBen Ferritader vorhandenen Stellen sind Schlackeneinschliisse, die beim GieBen des Rohblocks infolge zu schneller Abkiihlung desselben odeI' wegen eines zu kleinen verlorenen Kopfes sich nicht Abb.

Um die beim Erhitzen von Stahl auf vel'schiedene Temperaturen eintl'etenden Veranderungen kennen zu lernen, wurde ein kurzer Stahlstab von 75 mm Durchmesser an einem Ende bis auf Abb. 53. die fur diesen Stahl geeignete Schmiedetemperatur und an dem anderen Ende auf eine bedeutend hohere Temperatur erhitzt, um dann zu einem Stabe von 30 mm Durchmessel' ausgeschmiedet zu werden. Stucke, die von den Enden des Stabes abgebrochen wurden, hatten ein sehr yerschiedenes Aussehen. Aus dies en Endstucken wurden rechteckige Pl'obestabe von 15 X 10 mm Kantenlange hel'ausgeschnitten und eingekerbt.

37, sind in den einzelnen Feldern aIle diejenigen Gefiigebestandteile angegeben, die in einem ungeharteten und normal geharteten Werkzeugstahl vorkommen. Die stark ausgezogene Kurve gibt die geeignetsten Hartetemperaturen fiir Stahle mittlerer StiickgroBe an. Sie steht in Beziehung zum Kohlenstoffgehalt und zu den entsprechenden kritischen Temperaturen. Fiir Stahle unter 1 % Kohlenstoff, also fiir untereutektische Stahle, liegt die Kurve oberhalb der Umwandlungszone, fiir eutektische Stahle bei ·etwa 740 - 780 0 C und bei den iibereutektischen Stahlen mit wachsendem Kohlenstoffgehalte nahert sich die Kurve der U mwandlungstemperatur der eutektischen Stahle 1).

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