By Markus Böhm

Für den erfolgreichen Einsatz eines Workflow-Management-Systems zur Unterstützung unternehmensweiter Geschäftsprozesse ist ein systematischer Entwicklungsvorgang der Workflow-Management-Anwendung von zentraler Bedeutung. Das vorliegende Buch stellt im ersten Teil in übersichtlicher Weise alle derzeit relevanten Entwicklungsmethoden vor und bewertet sie hinsichtlich Verlauf, Werkzeugeinsatz und Ergebnisqualität. Der zweite Teil führt in die schrittweise Entwicklung von Workflow-Typen ein. Praktiker finden hier eine Vielzahl von Hinweisen, um ausgehend von Geschäftsprozeß-Modellen systemneutrale Workflow-Typen zu erstellen. Darüber hinaus zeigt das Buch ausführlich, wie Workflow-Typen bereits vor der Implementierung in einem Workflow-Management-System bewertet und auf ihre Eignung hin untersucht werden können, was once nicht nur Kosten spart, sondern auch die Gefahr von Fehlern reduziert.

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Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book records mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

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Selbst für die Workflow-Modellierung wird diese Sichtweise herangezogen (vgl. [Schä96a]), das Workflow-Management-System ActionWorkflow [Wino 88, Agos93] basiert darauf und setzt damit wesentliche Elemente der SprechaktTheorie [Sear69, Sear79] um. Unabhängig vom Modellierungsansatz führen die vom Modellierer vorgenommene Auswahl und die von ihm favorisierte Sichtweise auf die Realität zwangsläufig zu einem subjektiv geprägten Modell. Um die Subjektivität nicht zur Verfälschung werden zu lassen, ist eine Kontrolle des Modells erforderlich.

3: Grundmuster bei der Überführung von Geschäftsprozessen in Workflows Geschäftsprozesse sind komplexe Gebilde aus interagierenden Personen, erbrachten und ausgetauschten Leistungen, Ressourcen, verknüpften Aufgaben, Richtlinien, Restriktionen, operationalisierten Zielen und vielem mehr: Diese Aufzählung ist weder vollständig noch allgemein gültig; es ist daher nicht verwunderlich, daß die einzelnen Verfahren sehr unterschiedliche Teilmengen aus den genannten Punkten als relevant ansehen und im Workflow-Schema repräsentieren.

Für jedes Verfahren ergibt sich eine andere Kombination der Verfahrenskonstituenten, die durch eine grafische Notation veranschaulicht wird. Im weiteren Verlauf wird von dieser Notation reger Gebrauch gemacht: in Abschn. 3 zur Charakterisierung entwicklungsunterstützender Werkzeuge und in Abschn. 4, um Verfahren aus der Literatur zu beschreiben. 1 AufgabensteIlung: Vom Geschäftsprozeß zum Workflow Nach Einführung eines Workflow-Management-Systems werden die damit unterstützten Geschäftsprozesse entweder als workflow-gestützte Geschäftsprozesse oder als "Workflows" bezeichnet.

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