By Wolfgang Hohlbein

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Ein Teil seiner Erinnerung war wieder da, ausgelöst durch den Anblick der vertrauten Kleider: Der Tote trug eng anliegende, wadenhohe Stiefel aus fein gegerbtem Leder, die sich weich und anschmiegsam wie Seide anfühlten. Ein knielanger, schwarzer Umhang wurde von einer silbernen Fibel über seiner rechten Schulter zusammengehalten. Sein einziger Schmuck war ein dünnes ledernes Stirnband, an dem ein daumennagelgroßer, fünfzackiger Stern aus Silber befestigt war. Die Kleidung eines Satai. Er war ein Satai gewesen, Anhänger einer Kaste, die Krieger waren, zugleich aber auch weit mehr, Verteidiger uralter Werte und Bewahrer eines Glaubens, der vielleicht mehr Wissen als Glauben war und nichts mit Religion zu tun hatte.

Wenn er wirklich ein Satai gewesen war - woran er mittlerweile kaum noch zweifelte -, so gehörte dies zu einem Teil seiner Vergangenheit, der abgeschlossen war. Er hatte eine Aufgabe gehabt und sie erfüllt. Er sollte diese Kleider nicht mehr tragen. Trotzdem legte er auch den Brustharnisch und den Umhang an, schloss den komplizierten Mechanismus der Fibel über seiner rechten Schulter, als hätte er sein Leben lang nichts anderes getan, und bückte sich als Letztes, um den Waffengurt anzulegen. Er war sehr schmal, hatte eine schmucklose Schließe aus mattem Silber und schien aus einer Art gegerbter Reptilienhaut zu bestehen.

Das Ergebnis gefiel ihm nicht. Die Schuppenkrieger stürmten nicht direkt auf ihn zu, aber sie würden seiner Deckung doch gefährlich nahe kommen, und dasselbe galt für ihre Verfolger. Skars Hand schloss sich fester um den ziselierten Griff des Tschekal, aber er zog die Waffe immer noch nicht. Die Quorrl versuchten schneller zu laufen, aber nun, als die Verfolger aus dem Wald heraus waren, machte sich die überlegene Schnelligkeit ihrer Pferde deutlich bemerkbar. Der Pfeilhagel verfehlte sein Ziel noch immer, aber Skar war mittlerweile nicht einmal mehr sicher, ob die Männer die Quorrl überhaupt treffen wollten.

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