By Gustave E. von Grunebaum

Show description

Read or Download Fischer Weltgeschichte, Bd.15, Der Islam II PDF

Best islam books

The Isma'ilis: Their History and Doctrines

Эта книга Фархада Дафтари - первое всестороннее исследование, результат современных знаний западной науки об исмаилизме - второго по величине (после шиитов-двунадесятников) направления в шиитской ветви ислама. Исмаилитские группы существовали в разных странах под различными названиями. Основание халифата Фатимидов, которые выдавали себя за потомков имама Исмаила, привело к размежеванию между карматами и фатимидскими исмаилитами, под властью которых оказались Магриб, Египет, Сирия, Палестина и Хиджаз.

An English interpretation of the Holy Quran

It's the accountability of each Muslim, guy, lady, or baby to learn the Qur an and realize it in accordance with his personal potential. If anyone people attains to a couple wisdom of knowing of it through research, contemplation, and the try out of existence, either outward and inward, it really is his accountability, in line with his potential, to coach others, and proportion with them the enjoyment and peace which end result from touch with the non secular global.

Women Embracing Islam: Gender and Conversion in the West

Many Westerners view Islam as a faith that restricts and subordinates ladies in either inner most and public lifestyles. but a stunning variety of girls in Western Europe and the USA are changing to Islam. What draws those ladies to a trust procedure that's markedly various from either Western Christianity and Western secularism?

Mekka in the Latter Part of the 19th Century: Daily Life, Customs and Learning. The Moslims of the East-Indian Archipelago (Brill Classics in Islam)

From 1884-1885, Christiaan Snouck Hurgronje stayed in Mecca. He turned in detail accustomed to the way of life of the Meccans and the hundreds of thousands of pilgrims from world wide.

Extra resources for Fischer Weltgeschichte, Bd.15, Der Islam II

Sample text

Düzme Muṣṭafā wurde von den ġāzīKommandeuren an den Grenzen unterstützt, weil er ihnen versprach, daß sie unter seiner Herrschaft nicht nur allein bestimmen könnten, wo und wann sie den Feind angreifen wollten, sondern auch die Kriegsbeute nicht mehr mit dem Sultan und der türkischen Aristokratie in der Zentralregierung zu teilen brauchten. Den Kaiser von Byzanz und die anderen christlichen Vasallen auf dem Balkan gewann er ebenfalls durch das Versprechen, ihnen größere Autonomie zu gewähren und weniger Tribut abzuverlangen, falls es ihm gelinge, die Macht im Reich an sich zu reißen.

Ihnen war in jeder Hinsicht an einer Fortsetzung der Politik Bāyezīds gelegen, da sie sich so innerhalb des osmanischen Regierungssystems als gleichwertige Rivalen der türkischen Aristokratie etablieren konnten. Ihr Wunsch nach Beendigung der Eroberung auf dem Balkan und einer Expansionspolitik im Osten erklärt sich in erster Linie aus dem Ziel, ihren Opponenten den Weg zu einer weiteren Ausdehnung ihrer wirtschaftlichen und politischen Macht zu versperren. Im großen und ganzen unterstützte die christliche Partei Süleymān Šāh, während die türkischen Aristokraten auf seiten der jüngeren Söhne Bāyezīds standen.

Als unmittelbarer Vorwand diente die Übergabe Belgrads an Ungarn, mit der die Serben sich die Unterstützung Ungarns beim erwarteten osmanischen Versuch einer Wiederbesetzung ganz Serbiens sichern wollten. Murād, dem dabei der Tod des ungarischen Königs Sigismund (1434) zustatten kam, konnte mit Ausnahme von Belgrad ganz Serbien erobern. Anschließend überquerte er mit einer großen Armee die Donau und fiel in Ungarn selbst ein, wo er auf seinen Raubzügen ein riesiges Vermögen erbeutet, das die devširme-Männer seiner Umgebung weiter in ihrer Position stärkte.

Download PDF sample

Rated 4.45 of 5 – based on 17 votes