By Otto Kienzle, Klaus Mietzner (auth.)

Der Fortschritt der Technik erfordert eine zunehmende Klarheit über ihre Elemente. Ein wesentliches point vieler Maschinen- und Apparateteile ist ihre Oberfläche; ihr Zustand ist für viele Funktionen und für die Lebensdauer der Teile von großer Bedeutung. Eine metallische Oberfläche ist schwer zu beschreiben. Sie ist nach dem klassischen Werk von G. SCHMALTZ "ein dünnes körperliches Gebilde von bestimmter shape und bestimmten Eigenschaften". Diese Eigen­ ,;chaften sind physikalischer und chemischer Natur; mit der shape einer Oberfläche ist hier vor allem ihre Rauheit gemeint. Die Oberfläche eines Werkstücks ist ebenso wie seine gesamte Gestalt einmal von der Funktion her, zum andern von der Fertigung her zu betrachten. Um Anforderungen und Fertigungsmöglichkeiten mit­ einander vergleichen und um die Eigenschaften einer Istoberfläche ein­ deutig feststellen zu können, bedarf es zahlenmäßiger Angaben. Für die physikalisch-chemischen Eigenschaften sind feine Erfas­ sungsmethoden ausgearbeitet worden, aber sie sind bis jetzt kaum in die Praxis eingedrungen. Dagegen hat guy in vielen Ländern für die zahlen­ mäßige Erfassung der Rauheit Methoden der Mikrogeometrie zum Be­ schreiben und Messen entwickelt, die bis zu einem gewissen Grad in die Fertigungsbetriebe eingeführt worden sind. Wenn sich in dieser stärkeren Betonung der Rauheitsmessung eine gewisse Einseitigkeit abzeichnet, so wird diese noch dadurch verschärft. daß sie weniger den Funktionen und mehr den Fertigungsergebniss(•n zugewandt ist; unter diesen hat guy wiederum speedy ausschließlich die abgespanten Oberflächen in Betracht gezogen.

Show description

Read Online or Download Grundlagen einer Typologie umgeformter metallischer Oberflächen: Mittels Verfahrensanalyse PDF

Best german_4 books

Die Gleichstrommaschine: Ihre Theorie, Untersuchung, Konstruktion, Berechnung und Arbeitsweise. Erster Band. Theorie und Untersuchung

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer publication data mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

Extra info for Grundlagen einer Typologie umgeformter metallischer Oberflächen: Mittels Verfahrensanalyse

Sample text

Diese Größe macht den Unterschied zwischen einem Zustand vor und nach dem Umformen einer Oberfläche auf eindringliche Weise erkennbar. Sinkt z. B. ein Leeregrad von 0,35 auf 0,15, so bedeutet das praktisch zugleich eine bedeutende Vergrößerung der tragenden Fläche und wird damit neben den Rauhtiefenwerten zu einem wichtigen zusätzlichen Kennwert für die Leistung des betreffenden Verfahrens. Der Leer-Raum spielt auch eine Rolle, wenn eine Fläche mit einer flüssig aufgebrachten Schicht (Metall, Lack) versehen wird.

Tastnadel und Rauhprofil a) wirklicher Böschungswinkel {J; geben. , mal vergrößert wiedergibt, der Winkel p; ermittelt, bei dem es ungewiß ist, ob der wirkliche Böschungswinkel größer ist (Profilpunkt A) oder gar eine Unterschneidung ß.. vorliegt. In Bild 23a sei der Kegelwinkel der Tastnadel (X und der Böschungswinkel an der Stelle, an der eine Mantellinie des Tastkegels eine Tangente bildet, ß = 90° - ; . Dann ist der scheinbare Böschungswinkel in diesem Fall (Bild 23b) 11 tan ß = -cot-. 5. Eine weitere Bedeutung hat der Böschungswinkel für das Verhältnis der Größe der Gebirgsoberfläche Og zur Größe der geometrisch-idealen Oberfläche O, (s.

Ist das Verhältnis von fehlender Fläche zur ganzen (idealen) Fläche 1 = q und ist die Umformfestigkeit des Werkstoffs = Clp, so genügt ein scheinbarer auf die Gesamtfläche bezogener Prägedruck = Clp Clp = (fp • (l - q) ' um den Beginn der bildsamen Formänderung der Raubgipfel herbeizuführen. In q tritt somit ein weiteres Phänomen der Leere in Erscheinung. 11 m c(m+n)+d·m B. •td Bild 20·t 18 q = (c + d) (m + n) • es e1sp1e es 32 1. Einführung b) die Steigerung von Up, die nötig ist, um bei dem mit der Einebnung fallenden q schließlich eine genügend eingeebnete Fläche zu erzielen.

Download PDF sample

Rated 4.32 of 5 – based on 27 votes