By Peter Sicking

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Der spezifische Lebensstil erlaubt es dem Individuum, routinem~ig die eigenen Interessen und Wertvorstellungen mit gr/SBtm6glicher Effizienz in die Realitiit umzusetzen und seine Identit~it zu stabilisieren. Nach attBen hin dient der individuelle Lebensstil der symbolischen Expression der eigenen Person und Sph~e gegenfber anderen mit der Erwartung von Respekt und Best~itigung. Der betont voluntaristisch-expressive Charakter von Lebensstilen legt es nach Meinung Lfdtkes nahe, zur empirischen Erfassung und Differenzierung von Lebensstilen in konkreten Forschungsprojekten typische Performanzmuster zu erheben.

So muB noch einmal auf die komplizierte Eingebundenheit menschlichen Daseins und Handelns in die ontologischen und subjektiven Stnflam'en der Lebenswelt hingewiesen werden, die jeden Handlungsakt zu einem einzigartigen Ereignis macht. Vor allem die Verwobenheit menschlichen Handelns in ein sozial weitverzweigtes, intersubjektives Milieu mit ungez~alten zwischenmenschlichen Beziehungen und Abh~gigkeiten muB noch einmal als handlungspr/igender und handlungsleitender Faktor erw~_nt werden. 5, Vgl.

Und es kam mir iiberhaupt nicht in den Kopf mir einen Fernseher anzuschaffen, und ich war auch hinterher ganz schOn genervt von dem ganzen Fernsehgucken, und hab gesagt, ich will das nicht mehr. " Petras Aussage wirft ein Licht auf die m6glichen Partnerschaftskonflikte, die durch unterschiedliche Femsehroutinen und differierende Lebensgestalttmgsvorstellungen hervorgerufen werden k6nnen. In einem solchen Fall kann das Aufeinanderprallen verschiedener Relevanzsysteme zum Bruch der Beziehung ftihren, wie das Beispiel Petras belegt.

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