By Bettina Rahfeld

Der Drogenatlas bietet zu jeder Heilpflanze eine mikroskopische Farbtafel, ein makroskopisches Foto und eine botanisch exakte Beschreibung. Das Buch umfasst dabei Monographien der Drogen des Europäischen Arzneibuchs (Ph. Eur. 9.0), des Deutschen Arzneibuchs (DAB 2015) und des Deutschen Arzneimittel-Codex (DAC 2016).
Die aussagekräftigen mikroskopischen Fotos der Farbtafeln charakterisieren die wichtigsten Drogenmerkmale im Zellverband. Besonders hilfreich sind Übersichtsabbildungen in den Farbtafeln, die den allgemeinen Aufbau pflanzlicher Organe am Drogenbeispiel demonstrieren. Die makroskopischen Fotos zeigen charakteristische Drogenbestandteile. Der Textteil enthält zusätzlich prägnante Angaben zu den Inhaltsstoffen und der Anwendung. Ein Glossar erklärt alle wichtigen Fachbegriffe. Außerdem finden Leser im Buch umfassende Informationen zur praktischen mikroskopischen Arbeit.
Dieses Buch stellt eine sehr gute foundation für die mikroskopischen Grundpraktika in der Pharmazeutischen Biologie dar. Der Farbatlas hilft Studierenden der Pharmazie und pharmazeutisch-technischen AssistentInnen in der Ausbildung effektiver zu präparieren, das selbst Mikroskopierte anhand der klaren Abbildungen zu verstehen und in Zeichnungen umzusetzen. Aber auch Apotheker und PTAs in der Offizin und Industrie und andere Naturwissenschaftler werden dieses Buch sehr zu schätzen wissen.
Die nun mehr 3. Auflage wurde auf mehr als a hundred and eighty Monographien erweitert. Die Texte wurden gründlich überarbeitet und aktualisiert. Im Anhang wurde dem Präparieren und den histologischen Färbungen ein größerer Stellenwert durch Farbbilder und eine ausführliche Beschreibung eingeräumt. Im Bereich der Anwendungen wurden die neuesten HMPC-Monographien einbezogen.
Die Autorin
Dr. Bettina Rahfeld, geb. 1963 in Karl-Marx-Stadt. 1981 bis 1986 Studium der Biologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). 1985 bis 1989 Forschungsstudium am Institut für Genetik der MLU. promoting 1989, Institut für Genetik der MLU. 1989 bis 1992 wissenschaftliche Assistentin an der Klinik für Innere Medizin der MLU. Seit 1992 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Pharmazie, Institutsbereich Pharmazeutische Biologie der MLU.

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Obere Epidermis mit kleinen dickwandigen, polygonalen Zellen und ohne Spalto¨ffnungen (bei G durchscheinend). , Lamiaceae, Ph. Eur. Makroskopische Merkmale Bla¨tter und Sta¨ngelspitzen; Bla¨tter bis 8 cm lang und 2,5 cm breit; Blattstiel kurz, violett gefa¨rbt; Spreite eifo¨rmig bis lanzettlich, lang zugespitzt, dunkelgru¨n bis bra¨unlich gru¨n; Blattunterseite heller, durch Dru¨senschuppen punktiert (Lupe); Netznervatur mit wenigen Seitennerven; Blattrand unregelma¨ßig grob geza¨hnt bis gekerbt; Blu¨ten violett, selten; Sta¨ngel (a) vierkantig mit gegensta¨ndigem Blattansatz; ho¨chstens 5 % Sta¨ngelanteile mit 1 gro¨ßer als 1 mm; Geschmack: etwas salzig, schwach bitter.

F Gelegentlich paracytische Spalto¨ffnungen. G Rotes Pollenkorn mit stacheliger Exine (natu¨rliche Fa¨rbung); 1 etwa 150 lm. H Sporenlager von Puccinia malvacearum. Eibischbla¨tter 25 26 Blatt-Drogen Eschenbla¨tter – Fraxini folium Fraxinus excelsior L. oder Fraxinus oxyphylla1 M. , Oleaceae, Ph. Eur. Makroskopische Merkmale Geschnittene Bla¨tter; Bla¨tter gefiedert; Bla¨ttchen nahezu sitzend, meist von der kra¨ftigen, hellbraunen Blattspindel (a, Rhachis) losgelo¨st; Bla¨ttchen la¨nglich, lanzettlich und am Rand scharf fein gesa¨gt, am Grund etwas ungleichfo¨rmig; Blattoberseite dunkelgru¨n, Unterseite graugru¨n; Nervatur weißlich, behaart und an der Unterseite hervortretend; Geschmack: bei la¨ngerem Kauen zusammenziehend, leicht bitter.

E Einzelliges, spitzes, gerades (auch gebogenes) Deckhaar an der Blattnervatur mit feinwarziger Cuticula. F Calciumoxalatdrusen im Mesophyll. 1 Fru¨her: Saxifragaceae. , Malva neglecta Wallr. oder eine Mischung beider Arten, Malvaceae, Ph. Eur. Makroskopische Merkmale Bla¨tter; Bla¨tter lang gestielt, gru¨n; M. sylvestris: Bla¨tter rundlich bis 12 cm lang und 15 cm breit, drei- bis siebenlappig; M. neglecta: Bla¨tter bis 9 cm breit und 9 cm lang, kreis- bis nierenfo¨rmig, fu¨nf- bis siebenteilig gelappt; Blattrand ungleich kerbig-geza¨hnt; Nervatur auf der Unterseite deutlicher als auf der Oberseite; Hauptnerven vom Blattstiel handfo¨rmig verlaufend (a); schwach behaart; ho¨chstens 5 % der Bla¨tter durch Sporenlager (braune Flecken) von Puccinia malvacearum verunreinigt (b); ho¨chstens 5 % fremde Pflanzenteile (c, z.

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