By Armin Medosch, Janko Röttgers (Hrsg.)

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In einer einschlägigen Newsgroup wünscht sie sich einen Virus, der ihren Name trägt. - 46 - Wieder hört sie nichts von Dark Avenger. Bis im Januar 1992 sein lange angekündigter Mutations-Virus erscheint, ein Generator für polymorphe Viren mit Abertausenden von Erscheinungsmöglichkeiten. Erstaunlicherweise erkennen die meisten AntivirenProgramme Dark Avengers »Mutation Engine« schon nach wenigen Tagen. Doch offenbar waren einige Programmierer bei der Anpassung der Scanner zu eifrig. Neben Dark Avengers Mutationen werden jetzt plötzlich auch Tausende von nicht infizierten Dateien als Viren erkannt.

Die ersten programmierten Schädlinge tauchen bereits in den Sechzigern auf einigen Großrechnern - 41 - auf. Sie vervielfältigen sich selbst im Hauptspeicher der Maschinen, klauen damit anderen Nutzern die zu dieser Zeit noch so kostbare Rechenzeit und werden wegen ihres Vermehrungsdrangs Kaninchen genannt. Anfang der Siebziger experimentiert dann ein gewisser Bob Thomas mit einem Programm, das sich innerhalb eines Netzwerks von Rechner zu Rechner fortbewegen kann. Thomas arbeitet beim ARPANET-Entwickler Beranek and Newman und ist dort aktiv an der Entwicklung der technischen Grundlagen des heutigen Internets beteiligt.

Nämlich der, dass er Verbesserungen am Algorithmus - 37 - vornehmen konnte. Nach kurzem Einsatz des Debuggers hatte er eine Reihe von Änderungen implementiert, die zu einer Optimierung der Performance führten und letztlich dazu, dass das Programm um 12 Prozent schneller lief. Radium verpackte den MP3-Codec neu und versah ihn stolz mit einem Diagramm, welches die Überlegenheit der RadiumVariante gegenüber dem Original der Fraunhoferschen Konkurrenz verbildlichte. Anschließend verbreitete sich der Radium-Codec mit Netz-Geschwindigkeit in der ganzen Welt und wurde schließlich dazu benutzt, die Millionen kommerzieller MP3s zu komprimieren, die bei Napster getauscht werden.

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